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Liquid-Basen

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Welche Nikotinstärken gibt es bei E-Zigaretten Liquids?

Nikotinhaltige Liquids für E-Zigaretten werden üblicherweise in den Stärken 3, 6, 9, 12 oder 18 mg/ml hergestellt und verkauft. Die Angabe mg/ml sagt dabei aus, wie viel Milligramm Nikotin in einem Milliliter Liquid enthalten sind – unabhängig von der Flaschengröße. Liquids sind aber auch ohne Nikotin (Nikotingehalt: 0 mg/ml) erhältlich. Liquids lassen sich aber auch selbst herstellen. Mit Hilfe von Basen, Aromen und Nikotinshots kann man auch eigene Liquids mischen, und so Liquids mit anderer individuellen Nikotinstärke erhalten. Die europäische Gesetzgebung im Rahmen der TPD2 beschränkt den Nikotingehalt von Liquids und Basen innerhalb der EU auf höchstens > 20 mg/ml. Behältnisse und Flüssigkeiten mit mehr als 20 mg/ml dürfen also nicht mehr verkauft werden. Nikotinshots haben daher in der Regel einen Nikotingehalt von 18 oder 20 mg/ml. Eine höhere Nikotinstärke lässt sich folglich auch durch individuelles Mischen nicht mehr erzielen und ist auch nicht empfehlenswert. So genannte Bunkerbase mit sehr hohem Nikotingehalt bis zu 72 mg/ml dürfen in der EU nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

 

Wieviel Nikotin im Liquid benötige ich für mich?

Wie auch bei Fragen zur geeigneten E-Zigarette, dem besten Liquid oder der Häufigkeit des Dampfens: natürlich kann das nur jeder für sich selbst herausfinden. Ein paar Tipps lohnt es dabei jedoch zu beherzigen: Gerade Umsteiger, die von der klassischen Tabakzigarette kommen, tendieren gelegentlich dazu, mit einer geringen Nikotinstärke zu starten. Ganz nach dem Motto: “Wenn schon, denn schon!”. Das muss nicht der richtige Weg sein! Gegebenenfalls hat der Körper anfänglich noch ein stärkeres Verlangen nach Nikotin, und es wird der falsche Schluss gezogen: “Dampfen ist nichts für mich”. Empfehlenswert ist es sogar, mit einer etwas höheren Nikotinstärke zu beginnen, und den Nikotingehalt dann langsam zu reduzieren – bis man bei der Nikotinstärke angelangt ist, die man für sich selbst als passend empfindet.

 

Nikotinstärke und die die richtige Zugtechnik beim Dampfen.

Eine ganz entscheidende sogar! Beim Dampfen vom Mund zur Lunge (Mouth To Lung | MTL) wird Liquid mit einer vergleichsweise geringen Leistung (meist unter 20 Watt) an einem Heizmaterial mit relativ hohem Widerstand (deutlich über ein Ohm) gedampft. Für diese Zugtechnik sollte man Liquids mit 12 oder 18 mg/ml sind nutzen. Beim subohmen Dampfen mit direkter Lungeninhalation (Direct Lung | DL) trifft eine deutlich höhere Leistung (kann dreistellig sein) auf einen viel geringeren Widerstand (oft unter 0,2 Ohm). Die Folge: Eine wesentlich höhere Menge Liquid verdampft und entsprechend mehr Nikotin wird vom Körper aufgenommen. Umsteigern wird empfohlen, mit dem Dampfen im MTL-Bereich zu beginnen, da das Zugverhalten dem der herkömmlichen Tabakzigarette ähnlich ist. Wer das subohme Dampfen probieren möchte, sollte genau umgekehrt zum Beispiel oben verfahren: mit geringer Nikotinstärke (nicht mehr als 0,3 mg/ml) starten und nur, wenn der Rückgriff auf die Tabakzigarette droht, mit Bedacht erhöhen! Verspürt man am Anfang noch ein sehr starkes verlangen nach der Zigarette, sollte man die Nikotinstärke des Liquids erhöhen. So weit das nach ein paar Zügen an der E-Zigarette kein
verlangen mehr auftritt.